BONOBO'S Newsletter 20
Moin -
Es ist wieder Zeit. Der letzte Newsletter war vom 05.08.04.
!!!Hinweis: Das nächste Telekommunikations-Thekengespräch findet am kommenden Donnerstag, den 02.09.04, statt!!!
BONOBO'S News:
Donnerstag, 05.08.04: 19. TK-Thekengespäch
Unsere Gäste kamen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.
Für BONOBO'S-Insider: Tanya: 3, Tyra: 3, Helen: 5, Alysha 5, Eva: 1, also keine Veränderung.
Eine kleine Runde traf sich bei schönstem Wetter zum kühlen Blonden. Er war
heiss, der Hamburger Sommer. Draussen vor der Tür. Und drinnen wurde von
Zeit zu Zeit ein Pavarotti-Taschentuch an schweissnasser Stirn sichtbar.
Jeder kennt doch diese Taschentücher in Form und Größe von Badetüchern, oder
?
AUS DEM LEBEN:
Eigentlich wollten wir - wie im letzten Newsletter angekündigt - an einer der nächsten Gewerkschafts-Demos (gegen Verlängerung der Arbeitszeit, gegen Hartz IV etc.) teilnehmen und - als eine kleine, radikale und vermummte Schar - Transparente folgenden Inhalts tragen: "FÜR WÄRMERES KLIMA", "FÜR MEHR SONNE", "FÜR GRÖßERE DÄCHER". Hat nicht geklappt. Es war zu heiss oder zu kalt, zu nass oder zu trocken. Oder so. Wir bleiben dran.
Was wir in den Tiefen unserer Bibliothek entdeckt haben, als wir für unseren Jahresabschluß einen steuermindernden Einfall gesucht haben: "Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß."
Wer das gesagt hat, muss die Steuergesetzgebung in unserer Republik vor Augen gehabt haben, allerdings war es... na? ... Richtig: Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712 - 1786).
Und dann flatterte uns am letzten Wochenende wieder die Süddeutsche Zeitung ins Haus. Ehrlich, wir haben die nicht bestellt, die kommt einfach so. Wir präferieren die Hamburger MoPo, eben echt Zielgruppen-orientierten Journalismus.
Im Themenbereich Kultur lautete die fette Überschrift: "DOOF-TV: Die Zukunft des Fernsehens sieht nicht etwa düster aus, sondern wie der Depp des Tages: bunt, laut, schamlos und ohne Hirn. Wir Armen." Da lässt sich ein zutiefst frustrierter und intellektueller Journalist über die Verrohung der Sitten und die Volksverdummung durch das Fernsehen aus.
Wir haben erstmal - wie Herr Lehmann - ausgetrunken und dann dem Herrn aus tiefster Seele zugeprostet. Endlich wird das Fernsehen so, wie es die Masse will: "bunt, laut, schamlos und ohne Hirn...". Wir sind das Volk und ja, wir sind ja sooo arm. Naja, oder so. Und ganz tief drinnen, wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, ist es uns lieber Verona Blauauge Feldbusch und Dieter Haudrauf Bohlen streiten zu sehen, als Joschka Tarnkappen-Polygamist Fischer über Völkerverständigung und Diplomatie im Beisein seiner zehnten Bin-ich-nicht-einzigartig-Frau lamentieren zu hören, oder?
Und dann war da noch die Anmerkung unseres Bierkutschers bei der letzten Fassbier-Lieferung: "Watt denn, Sprit is mit 1,20 Euro zu teuer? Quatsch, der müsste dreifuffzig kosten, damit ich auffe Autobahn mol wedder so richtig mit meinem Vectra Gas geben kann!"
In diesem Sinne, das war's erstmal aus dem BONOBO'S. Am Donnerstag ist Thekengespräch. Wird bestimmt wieder lustig. Und nicht vergessen: PROST!.Herr Lehmann sagt: Immer erst austrinken. Wir wissen das. Immerhin sind wir die einzige Unternehmensberatung der Welt mit eigener Kneipe.
Und ansonsten:
BONOBO'S Termine:
Do, 07.10.04, ab 17:30 Uhr, 21. TK-Thekengespräch: (http://www.bonobos.info/tknews_21.html)
Das BONOBO'S ist nur nach Vereinbarung und zu besonderen Anlässen geöffnet.
Mehr Info dazu unter: http://www.bonobos.info in der Rubrik "Öffnungszeiten".
Für gute Bekannte öffnen wir weiterhin immer gerne. Kurzer Anruf genügt.
Gruß vom Fischmarkt im Spätsommer. ALLES WIRD GUT.
für das Team vom BONOBO'S
Dirk Noellen