BONOBO'S Newsletter 19


Moin -
Es ist wieder Zeit. Der letzte Newsletter war vom 28.06.04.
!!!Hinweis: Das nächste Telekommunikations-Thekengespräch findet schon morgen, Donnerstag, den 05.08.04, statt!!!

BONOBO'S News:

Donnerstag, 01.07.04: 18. TK-Thekengespräch
nsere Gäste kamen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg.
Für BONOBO'S-Insider: Tanya: 3, Tyra: 3, Helen: 5 (+1), Alysha 5, Eva: 1.

Das Thekengespräch stand völlig unter dem Zeichen des Wiedersehens. Da trafen sich nach über 10 Jahren diejenigen zum ersten Mal wieder, die damals gemeinsam auf den ersten Masten von eplus bei Eiseskälte die Nokia-Stationen integriert haben und auch diejenigen, die aus dem warmen Büro heraus das organisiert hatten. All diese Methusalems des Mobilfunk-Netzaufbaus trafen mit denjenigen zusammen, die heute die Ehre haben, in die Fußstapfen der Alten treten zu dürfen. Kurz: Die Bar war gerammelt voll. Und die Griechen hatten das Halbfinalspiel gewonnen...

Montag, 19.07.04: Einlaufen der Queen Mary II
Eine kleine Schar Schifffahrts-Anhänger traf sich um 06:00 Uhr morgens im BONOBO'S, um das Einlaufen dieses Ozeanriesens zu beobachten. Heerscharen von Menschen säumten Ufer und Promenade. Dann kam die Queen Mary, fuhr vorbei und das war's. Ein Heidenspektakel um ein einzelnes Schiff. Wo wir schon mal wach waren, haben wir es uns dann in der Bar gemütlich gemacht. Montags. Morgens um 07:00Uhr...

Freitag, 23.07. - Sonntag 25.07.04: Harley Days
Ab Freitag verwandelte sich die Strasse vor dem BONOBO'S in den grössten Harley-Davidson-Parkplatz Deutschlands. Schwere Maschinen, schwere Jungs und leichte Mädchen wohin das Auge blickte. Böse Zungen behaupten, wir hätten aus Angst nicht aufgemacht. Eingeweihte wissen, dass ein gewichtiger Teil der Belegschaft sich wirklich eine Woche Urlaub gegönnt hat. Ab in den Norden, der Sonne hinterher.

AUS DEM LEBEN:

Seit heute wissen wir, dass Mobilfunker am Beginn ihrer Seelenwanderung Goldgräber gewesen sein müssen. Uns erreichte heute die Mitteilung eines Subunternehmers: "Installation der Systemtechnik konnte trotz widriger Umstände durchgeführt werden".
Auf die Nachfrage, was diese nicht gerade selbsterklärende Aussage sollte, erreichte uns folgende Nachricht: "Schlüssel sollte im Schlüsseltresor im Betonpfeiler neben dem Eingang liegen. Nach kurzer Suche fanden wird den Schlüssel nicht im Tresor sondern neben dem Betonpfeiler vergraben in der Erde."

Soviel zum Thema Schließsysteme... Zukünftige Zugangsbeschreibungen werden jetzt ergänzt um Angaben wie: "Wende Dich gegen Mittag am Mastfuß mit dem Rücken zur Sonne, folge der Richtung Deines Schattens drei Schritte, dann vier Schritte in Richtung Zählersäule und wieder drei Schritte in Richtung Sonne. Grabe zwei Fuß tief, öffne die kleine in Wachspapier gewickelte Kiste, entnehme den Schlüssel und öffne das Schloss der Basisstation." Definitiv billiger als ein Schließsystem. Irgendwie retro, oder?

Weiterhin haben wir auf dem letzten Thekengespräch gelernt, warum Berater so gerne reisen. Zitiert wurde Tennessee Williams (1914-1983), amerikanischer Dramatiker: "Warum ich soviel reise? Weil es schwierig ist, ein bewegliches Ziel zu treffen!".

Unser Lieblingsthema: Statistik des Bundes: Nach heutigen Radiomeldungen haben wir es endlich geschafft: Wenn man zu den aussergewöhnlich hohen Arbeitslosenzahlen vom Juli (ca. 4,3 Mio) die graue Masse der sich in Weiterbildungsmaßnahmen befindlichen Arbeitslosen hinzuzählt, haben wir die höchste Arbeitslosigkeit seit der Deutschen Einheit: 10,1%. Und das sind die Zeiten wo jeder Selbstvorsorge treffen soll für schlechte Zeiten. Dem nackten Mann in die Tasche greifen usw.. Den Deutschen geht es so schlecht wie schon lange nicht mehr. Aber dann vermeldete der Radiosender, dass am Hamburger Flughafen alle Langzeitparkplätze belegt sind und für die kommenden Wochen belegt bleiben. Alle Urlaubsflüge seien ausgebucht. Ebenso wie Quartiere an der Ostseeküste.

Wir haben dann in kleiner Runde folgenden Reformvorschlag beschlossen: Die Bundesregierung gibt 100 Millionen Euro dafür aus, das Wetter für einen Tag zu verbessern (12 Stunden Sonne). Wenn jedes der 40 Mio deutschen Autos dann nur 50km mehr bewegt wird (Fahrt an den Strand, zur Eisdiele etc), betragen die Einnahmen aus der Mineralölsteuer (0,75 Cent pro Liter) bei einem Durchschnittsverbrauch von 8 Liter auf 100km sage und schreibe 120 Mio Euro. Ein Plus pro Sonnentag von 20 Mio Euro.

Dazu kommen die Einnahmen aus Getränkesteuer, Gewerbesteuer bei Eisdielen etc. Bei 80 Mio Menschen nur jeweils ein Eis zu 1,- Euro bringt weitere ca. 30 Mio in die Staatskasse. Bei 20 zusätzlichen Sonnentagen sind das dann mindestens eine Milliarde Euro extra.

Der BONOBO'S-Reformvorschlag besagt im Kern: Kurzfristig werden einzelne Sonnentage gekauft, mittelfristig wird das Klima erwärmt und langfristig wird Deutschland überdacht.

Nicht wundern, wenn bei der nächsten Gewerkschafts-Demo (gegen Verlängerung der Arbeitszeit etc.) eine kleine, radikale und vermummte Schar aus dem BONOBO'S teilnimmt, die Transparente folgenden Inhalts trägt: "FÜR WÄRMERES KLIMA", "FÜR MEHR SONNE", "FÜR GRÖßERE DÄCHER".

Und warum schreiben die vom BONOBO'S schon wieder so ausführlich darüber? Weil wir das ewige deutsche Jammern nicht mehr hören können. So. Das musste mal wieder raus. Und jetzt gehen wir frisch gestärkt in das nächste Thekengespräch und genehmigen uns ein kühles Astra oder einen frischen Caipi. Oder beides. Oder so.

Das war's erstmal aus dem BONOBO'S. Am Donnerstag (also nachher) ist Thekengespräch. Wird bestimmt wieder lustig. Und nicht vergessen: PROST!. Herr Lehmann sagt: Immer erst austrinken. Wir wissen das. Immerhin sind wir die einzige Unternehmensberatung der Welt mit eigener Kneipe.

Und ansonsten:

BONOBO'S Termine:

Do, 02.09.04, ab 17:30 Uhr, 20. TK-Thekengespräch: (http://www.bonobos.info/tknews_20.html)

Das BONOBO'S ist nur nach Vereinbarung und zu besonderen Anlässen geöffnet.
Mehr Info dazu unter: http://www.bonobos.info in der Rubrik "Öffnungszeiten".
Für gute Bekannte öffnen wir weiterhin immer gerne. Kurzer Anruf genügt.

Gruß vom Fischmarkt im Hochsommer. ALLES WIRD GUT.

für das Team vom BONOBO'S

Dirk Noellen