BONOBO'S Newsletter 16
Moin -
Es ist wieder Zeit. Der letzte Newsletter war vom 03.03.04.
!!!Hinweis: Das nächste Telekommunikations-Thekengespräch findet am
Donnerstag, dem 01.04.04, KEIN APRILSCHERZ!, statt!!!
BONOBO'S News:
Donnerstag, 04.03.04: 15. TK-Thekengespräch
Unsere Gäste kamen aus Rostock, Brandenburg oder so, Langenhorn, Flensburg,
Hannover, Berlin und Hamburg.
Für BONOBO'S-Insider: Tanya: 3, Tyra: 3, Helen: 4, Alysha 4, Eva: 1
(unverändert)
Einer für TK-/IT-Insider: Im Moment kann Lanu von der Interessengemeinschaft
nicht im Fahrstuhl sein, sie muss bei den Hausaufgaben helfen... Aber es
wird weiterhin die Wahrheit gesagt bei: http://www.dotcomtod.com
Es wurde an diesem Abend so manche wirre Geschichte aus der Seekiste gezogen
und der Abend verlief extrem kurzweilig. Das Gelächter muss bis gegenüber
zur Werft geschwappt sein. Und beim Verlassen des BONOBO'S schwankte die
Stelling wie bei starkem Seegang. Die brennendste Streitfrage des Abends,
wer als erster Politiker einen ausgeglichenen Staatshaushalt gefordert hat,
konnte die Crew des BONOBO'S eindeutig gewinnen. In der Bibliothek der SoFa
fand sich:
"Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen
verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert
werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden,
wenn der Staat nicht bankrott gehen will."
Und wer hat das wohl gesagt? Richtig: Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. -
43 v.Chr.
Bei der Suche nach dieser 2.000 Jahre alten Weisheit, die anscheinend bis
heute noch keine Entsprechung in der aktuellen Politik gefunden hat, fiel
uns noch der nachfolgende Vergleich in die Hände:
"Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische
Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen
Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter."
Was lernen wir daraus? Richtig: Unsere Bibliothek ist einsame Spitze. Und:
Hätte es früher Microsoft Word gegeben, dann müssten wir heute nicht mehr
ganze Wissenschaften bemühen, um die Bibel auszulegen und die
Unabhängigkeitserklärung zu verbiegen. Copy. Paste.: "Wenn jemand deinen
einen Karamelbonbon klaut, gib' ihm auch noch den zweiten Bonbon." Oder:
"Jeder Amerikaner hat das Recht auf einen freien Karamelbonbon, ausser er
ist indianischer, mexikanischer, kubanischer, polynesischer, irischer oder
afrikanischer Herkunft." Oder so ähnlich.
Tja, was man alles so findet, wenn man in den Tiefen der Bibliothek wühlt.
Nebenbei fiel uns eine FAZ aus dem Januar in die Finger. Und da war es, das
neue Modewort: NEUE HÄRTE. Da macht der Media Markt mit "Geiz ist geil" eine
der lächerlichsten Werbekampagnen der Geschichte und wird im gleichen Jahr
noch übertrumpft.
Wenn man diesen Faden weiterspinnt, dann passt auch: "Hunger ist
rattenscharf." Mal losgelöst von realistischen Einschätzungen der
Weltwirtschaft: Halten die uns alle für komplette Masochisten? Neue Härte.
Jawoll, das spricht den Helden im Manne an: Mad Max, Terminator, Dieter
Bohlen, Thomas (NORA) Anders, ... was uns nicht tötet, macht uns härter, ...
und so weiter.
So ein Blödsinn. Wir haben im BONOBO'S noch keinen Gast gehabt, der es geil
finden würde, wenn wir geizig wären. Oder der uns immer wieder besuchen
würde, weil wir ihn die NEUE HÄRTE kräftig spüren lassen.
Vielleicht sollten wir die NEUE HÄRTE mal ausprobieren: "Möchten Sie Ihren
Cocktail auf die extrem geizige und neue harte Tour gerührt oder
geschüttelt?". Oder beim Verlassen der Bar halten wir schönen Frauen nicht
mehr die Tür auf, sondern schlagen sie ihnen vor der Nase zu.
Nebenbemerkung: Kann man ohne Rückgrat eigentlich hart sein? Und dann wird
noch der Kultfilm Casablanca neu verfilmt: Humphrey Bogart sagt dann nicht
mehr zu Ingrid Bergmann: "Ich schau Dir in die Augen, Kleines" sondern
Dieter Bohlen sagt zu Verona Feldbusch: "Ich hau Dir auf die Augen,
Kleines".
Alles Quatsch. Wenn ich so am Tresen im BONOBO'S stehe, frage ich mich,
woher diese ganzen Stimmungen, Meinungen, Kampagnen und Gesinnungen kommen.
Unsere Freunde und Gäste scheinen aus einer anderen und besseren Welt zu
kommen. Denen geht es gut. Sie kommen mit Höhen und Tiefen über die Runden.
Sie finden Geiz auf keinen Fall geil, sondern sind da sehr konservativ: Geil
ist, was Spass macht. Eben im wahren Sinne des Wortes. Die NEUE HÄRTE ist
für sie nur ein alter Hut. Und ausserdem trinken Sie ihren Martini gerührt
oder geschüttelt, halten schönen Frauen die Tür auf, finden Bogart besser
als Bohlen und stehen auf die blauen Augen von Ingrid Bergmann und die
manchmal blauen Augen von Verona Feldbusch.
PROST!. Herr Lehmann sagt: Immer erst austrinken. Wir wissen das. Immerhin
sind wir die einzige Unternehmensberatung der Welt mit eigener Kneipe.
Und ansonsten:
Unsere Webseiten http://www.bonobos.info und http://www.sol-fact.com
BONOBO'S Termine:
Do, 01.04.04, ab 17:30 Uhr, 16. TK-Thekengespräch (http://www.bonobos.info/tknews_16.html)
So, 18.04.04, ganztägig Geschlossene Gesellschaft (Hafen-Marathon-Party)
Das BONOBO'S ist nur nach Vereinbarung und zu besonderen Anlässen geöffnet.
Mehr Info dazu unter: http://www.bonobos.info in der Rubrik "Öffnungszeiten".
Für gute Bekannte öffnen wir weiterhin immer gerne. Kurzer Anruf genügt.
Und es geht weiter: Das BONOBO'S kann man ganz oder teilweise mieten.
Mehr Info dazu unter: http://www.bonobos.info in der Rubrik "Veranstaltungen".
Gruß vom Fischmarkt kurz vorm Frühling.
ALLES WIRD GUT.
für das Team vom BONOBO'S
Dirk Noellen